 Obiges Bild entstand Ende Januar 2010 in Emden vor der Kunsthalle. So müsste vermutlich die Welt der Klimaspinner aussehen. Das Segelboot wird von der Wucht eines Tsunamis auf die Mauer geworfen, verformt sich durch die plötzliche irrsinnige Erderwärmung und erstarrt in der ebenso plötzlich folgenden Eiszeit.
Wer diese Gedankengänge für Irrsinn hält, konnte am 13.02.2010 in der Bildzeitung lesen: "Europa vereist, Südamerika verbrennt" die Klimaforscher würden Ökokatastrophen befürchten.
Dieser Zeitungsaufmacher passt wunderbar zu der Hysterie, die geschickte Geschäftsleute und professionelle Schwarzmaler seit vielen Jahren schüren.
Aber bleiben sie gelassen. Kein Mensch kann das Klima vorhersagen. Und kein Mensch kann das Klima wirklich im Großen verändern.
Dass man seine Umwelt nicht verschmutzen sollte, ist ja in Ordnung. Ja, es stimmt auch, dass wir mit der Welt immer noch so umgehen, als wenn wir noch eine zweite hätten, wenn die erste kaputt geht. Doch um diese Gedanken in eine kreative und bessere Zukunftsvision zu verwandeln, brauchen wir keine Hysterie - sondern Verstand.
Und der fehlt nach wie vor bei einigen Regierenden in hohem Maße - und auch bei vielen anderen Menschen.
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Einige Wissenschaftler behaupten, dass eine höhere CO2-Konzentration eine nicht mehr aufzuhaltende Erderwärmung auslöst. Die Pole würden schmelzen, die Meeresspiegel steigen, Menschen fliehen aus zu niedrigen Gebieten, Wasserknappheit führt zu Kriegen usw.
Doch der Blick in die Historie unseres Planeten beweist, dass wir schon Phasen hatten, in denen es zehn- zwanzigmal höhere Kohlendioxid-Konzentrationen gegeben hat - und eine Eiszeit !
Und der Anstieg der Meeresspiegel - der völlig unaufhaltsam ist - hat seit drei Jahren Pause. Ein Oberdeichrichter sagte neulich, dass ihm völlig unklar sei, woher diese Anstiegsszenarien kämen. Im Schnitt würde der Meeresspiegel alle 100 Jahre um 25 Zentimeter steigen. Er steigt aber nicht schneller, als alle Jahrhunderte davor, in denen es weder Autos noch Kohlekraftwerke gab.
Und das Klima ist weltweit verschieden. Es gibt Wüsten die sich ausdehnen und Wüsten die schrumpfen. Und Trinkwasserknappheit ist häufig hausgemacht - durch Verschwendung. Die Schrumpfung des zentralasiatischen Aral-Sees ist auf die exzessive Wasserentnahme zurückzuführen und NICHT auf eine Klimakatastrophe.
Stimmt auch nicht. Kohlendioxid dient der Ernährung der Pflanzen. In Gewächshäusern wird er zusätzlich eingeblasen. Es hat ihn zu allen Zeiten gegeben. Und wissen sie, wer das meiste CO2 herstellt ? Die Natur selbst ! Etwa 97% der Kohlendioxid-Produktion entstammt der Natur.
Ach Du meine Güte. Wenn man Eisbären schützen will, sollte man ersteinmal die Jagd auf sie verbieten ! Und auf Seehunde und Wale im übrigen auch. Und die Überfischung ist ein Problem. Und Aalfang ist überhaupt nicht mehr zu rechtfertigen, da die Population vor dem Zusammenbruch steht. Aber nein, DIE eignen sich ja nicht für die Klima-Katastrophen-These.
Wissen Sie, woher diese Eisbären-These stammt ? In einem kleinen Gebiet westlich der Hudson-Bay hat man eine Abnahme festgestellt. ... In anderen arktischen und subantarktischen Gebieten hat aber eine Zunahme stattgefunden. Ich frage mich immer, wer überhaupt eine Population von tausenden von Eisbären zählen kann, in Gebieten, die viel viel größer als Frankreich und Deutschland zusammen sind.
Nach Auskunft der Forscher gab es 2005 etwa 20.-25.000 Eisbären. 1965-70 schätzte man ihre Zahl auf 8.-10.000 und um 1950 sogar nur auf etwa 5.000.
Wie man an dem Wort "schätzen" schon sieht, handelt es sich um ungefähre Angaben. Vieles sind nur Vermutungen.
Wie irrsinnig Vermutungen sein können, zeigen zwei Beispiele aus der Vergangenheit.
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In Europa und weltweit gab es eine sogenannte "Kleine Eiszeit" von 1570-1630 und von 1675-1715. Damals gab es aber keine Kohlekraftwerke, keine Autos und keine Flugzeuge.
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In den 80er Jahren wurden wir verrückt gemacht mit dem Thema "Waldsterben". In meinem Erdkundeunterricht erklärte z.B. der Lehrer, dass es im Jahr 2000 in Deutschland keine gesunden Bäume mehr geben würde - sofern es überhaupt noch welche gäbe. Im übrigen seien die weltweiten Vorräte an Erdöl dann auch längst aufgebraucht. Die Lösung läge natürlich in der Atomkraft ... womit wir bei der nächsten Irrlehre wären.
Lehren für die Zukunft:
Im Gegensatz zu Helmut Schmidt (SPD), der massiv die Atomkraft ausbaute, um der Erdöl-Erpressung zu entgehen, sage ich NICHT: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen".
Das Gegenteil ist richtig. Lasst uns Visionen entwickeln und alle jene "enttäuschen", die mit Weltuntergangs-Szenarien ihr Geld verdienen - und schlichte Gemüter um den Schlaf bringen.
Der Mensch hat von der Steinzeit bis heute schon viele Schwierigkeiten gemeistert. Und warum ? Weil er Visionen hatte und anpackte - statt zu jammern !
Gunnar Ott
13.02.2010
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